Trotz giftiger Beeren eine tolle Gartenpflanze

Obwohl der Kirschlorbeer zu den giftigen Pflanzen gehört, dessen Blätter und auch die Beeren nicht gegessen werden dürfen, bringt der Kirschlorbeer dennoch einige Vorteile mit, die zur Entscheidung beitragen können, diese Pflanze für den eigenen Garten zu besorgen.

Um in aller Ruhe in seinem Garten entspannen zu können und die neuste Apotheken Umschau oder einfach ein schönes Buch zu lesen, wird oftmals eine Hecke benötigt, die neugierige Blicke der Nachbarn bestmöglich fernhält und so das Entspannen ideal unterstützt. Der Kirschlorbeer ist durch sein dichtes Blätterwerk als Sichtschutz gut geeignet. Dazu kommt natürlich auch der Vorteil, dass sich der Kirschlorbeer mit den verschiedensten Böden anfreunden kann.
Aber auch die Optik ist ein Punkt, der gerade für viele Gartenliebhaber unheimlich wichtig ist. Auch hier kann der Kirschlorbeer mithalten. Mit seiner grünen Farbe sorgt er für eine schöne Optik und somit für einen gemütlichen Garten, der auch im Winter das Gefühl von Leben statt trister und grauer Natur erweckt. Und auch die Gartenschere bringt das Gewächs nicht um, so kann die Pflanze ohne Bedenken geschnitten werden, wenn sie mal zu hoch gewachsen ist.

An vielen Orten ist der Kirschlorbeer bereits zu entdecken. Wer mit einer sicheren Motorradbekleidung auf dem zweirädrigen Bike unterwegs ist oder anderen Hobbys nachgeht, die man ideal in der freien Natur ausüben kann, hat bestimmt auch schon beim Genießen der Natur, bewusst oder unbewusst, diese Hecke entdecken können. Als Grundstücksbegrenzung oder als Sichtschutz von privaten Geländen, in Gärten oder in öffentlichen Parks, diese Art der Hecke hat sich bereits einen festen Platz in den deutschen Gärten ergattert.

Wer natürlich noch kleine Kinder hat, sollte dahin gehend unbedingt für Aufklärung sorgen und verhindern, dass die Kinder sich aus reiner Neugierde doch mal eine Beere in den Mund stecken. Ist jedoch das getan und auch die Kinder wissen um die Giftigkeit der Pflanze, steht nichts mehr im Wege, die Vorzüge des Kirschlorbeers ohne Sorgen zu genießen.

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Ist Kirschlorbeer giftig?

Diese Frage kann man guten Gewissens mit ja beantworten. Jedoch täte man der schönen immergrünen Heckenpflanze, die zu den Rosenholzgewächsen gehört unrecht, wenn man es bei einem einfachen ja belassen würde. Unbehandelte Pflanzenteile des, aus Kleinasien stammenden, Kirschlorbeers sind giftig, aber nicht die ganze Pflanze.

Gefährlich sind die Blätter und die Kerne des Zierstrauchs. Das darin enthaltende Gift ist Blausäure. Bei dem Verzehr mehrerer Blätter kann es zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen kommen. Manchmal können Kopfschmerzen, Schnellatmigkeit, Schwindel und Gesichtsröte hinzukommen. In seltenen Fällen kann die Schnellatmigkeit zur Bewusstlosigkeit führen.

Die Kerne des Kirschlorbeers sind wesentlich gefährlicher. Allerdings setzen die Kerne ihr Gift nur durch zerkleinern, also zum Beispiel zerkauen frei. Schon 10 Kerne zerkaut und geschluckt können tödlich sein. Es kann zu Herz- und Atemstillstand führen. Hier sind besonders Kinder gefährdet. Denn die Beeren verlocken, sie sich in den Mund zu stecken. Die in den Kernen enthaltende Blausäure wird bei der ersten Beschädigung des Kerns freigesetzt.

Auch für Tiere ist der Kirschlorbeer eine tödliche Gefahr. Für Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen und Vögel sind die Blätter des Kirschlorbeers gefährlich. Extrem gefährdet sind Pferde. Für sie ist bereits ein Kilo der Blätter eine tödliche Dosis.

Was soll man tun, bei einer Vergiftung?

Als aller erstes in bei einer Vergiftung immer der Notarzt zu alarmieren. Bis zu seinem Eintreffen sollte auf folgendes geachtet werden:

Die stabile Seitenlage ist immer eine gute erste Maßnahme. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Mundhöhle frei von Blättern und Pflanzenteilen ist. Außerdem sollte man lauwarmes Wasser geben. Der Verletzte sollte keinesfalls Milch zu sich nehmen, da Milch die Gifte löst und stärker verteilt. Von Salzwasser ist auch abzuraten.

Das sind die Schattenseiten von Kirschlorbeer. Aber wo Schatten, da ist auch Licht. Kirschlorbeer ist durchaus auch eine nützliche Pflanze. Die Pflanze wird in der Homöopathie verwendet. Sie wird gegen Herzschwäche, bei Husten und bei Heiserkeit eingesetzt. Außerdem wirkt das Öl des Kirschlorbeers krampflösend und es wird gegen Keuchhusten und Asthma eingesetzt.

Marmelade aus der giftigen Pflanze?

In der Türkei wird die Pflanze kultiviert. Die Früchte werden getrocknet oder zu Marmelade und Gelees verarbeitet, denn beim Kochen werden die gefährlichen Blausäureverbindungen zerstört.

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Der Garten, das Herzstück des Hauses

Urlaub auf karibischen Inseln oder auch nur in Spanien kann man sich nicht immer leisten und manche Menschen haben daran auch
gar nicht so viel Spaß. Vielleicht kennen Sie das Gefühl sich lieber zuhause in gewohnter Umgebung gemütlich zurücklehnen zu wollen und einfach den Sommer genießen zu wollen. Wer will es Ihnen verübeln nachdem man sich heute zu Tage so viele schlechte Testberichte diverser Hotels weltweit ansehen kann. Der eigene Garten kann da die echte Alternative zu einem überteuerten Urlaub sein. Eine Gut Wetter Garantie hat man so oder so nicht.

Stellen Sie sich doch nur mal vor: Es ist ein sehr warmer, schöner, sonniger Sommertag und Sie haben das Privileg einen eigenen Garten und Haus zu besitzen. Ob das nun ein Schrebergarten ist oder ein Garten direkt am eigenen Haus ist dabei vollkommen egal. Sie können sich in Ihre Gartenliege legen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Sie liegen dort ganz privat und können selbst entscheiden mit wem sie in ihrer kleinen oder auch großen grünen Oase die Zeit verbringen möchten, niemand der Sie stört, keine quengelnden, fremden Kinder. Sie können ganz und gar die Ruhe genießen. Durch einen Sichtschutzzaun, wie z.B. von www.zaun-profi.de können nicht mal die Nachbarn in das Grundstück schauen und sie haben die Ruhe für sich gepachtet.

Kinder haben in einem Garten immer genug platz um etwas zu spielen. Stellen sie ein Planschbecken auf und gerade kleine Kinder sind eine ganze Weile beschäftigt. Natürlich sollte man kleinere Kinder dabei nicht alleine lassen, doch selbst das Beaufsichtigen kann hier zu einem echten Spaß werden. Vielleicht planschen Sie ja ein bisschen mit. Mit einigen Spielgeräten kann der eigene Garten zu einem Spielplatz für Ihr Kind werden. So werden Ihre lieben Kleinen und sie sicher im Sommer nicht zu kurz kommen. Genießen sie den nächsten Sommer doch mal von zuhause aus.

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Krankheiten der Kirschlorbeere – Schrotschusskrankheit

Schrotschusskrankheit bei Kirschlorbeer

Die Schrotschusskrankheit beim Kirschlorbeer wird durch den Schadpilz (Stigmina carpophila) verursacht. Die sich bei günstigen Bedingungen schnell vermehrende, widerstandsfähige und persistente Pilzart überwintert an befallenen Trieben sowie Zweigwunden.

Erheblich gefördert wird die Pilzerkrankung durch eine verstärkt auftretende feuchte Witterung im Frühjahr. Zur Erstinfektion kommt es bereits im Entwicklungszeitraum neuer Triebe und Blätter. Vornehmlich wird jedoch das junge Laub befallen, ältere Blätter hingegen sind überwiegend resistent gegen diese Krankheit.

Schrotschusskrankheit

Die Schrotschusskrankheit macht sich durch kleine weiße Punkte auf den Blättern bemerkbar. Innerhalb weniger Tage verfärben sich diese Punkte rötlich bis bräunlich. Durch eine Abwehrreaktion der Pflanze sterben nach etwa 14 Tagen die inneren Gewebeteilchen ab. Bei starkem Befall entstehen zahlreiche schrotschussartige Löcher. Unbehandelt stirbt der Kirschlorbeer ab.

Es gibt einige Maßnahmen, um den Befall zu verhindern. Da die Pilzerkrankung bevorzugt Pflanzen in feuchter Umgebung befällt, empfiehlt es sich, schon bei der Anpflanzung einen sonnigen und luftigen Standort zu wählen. Die Anordnung unter Bäumen erweist sich aus diesem Grund ebenso ungeeignet, da das Erdreich dort nur bedingt abtrocknet. Dies gilt gleichermaßen für die Nähe von Pflanzen mit vermehrtem Wasserbedarf, da der Kirschlorbeer auch hier ein Übermaß an Feuchtigkeit erhalten würde.

Geeignete Maßnahmen bei ausgebrochener Erkrankung bestehen aus einem starken Rückschnitt der befallenen Triebe und Entfernen der betroffenen Früchte. Das sorgfältige Beseitigen des Schnittgutes und der nachfallenden Blätter ist wichtig, um die Gefahr einer Weiterverbreitung der Krankheit zu mindern. Im Herbst empfiehlt es sich, als weiteres Mittel gegen die hartnäckige und kälteresistente Pilzerkrankung, eine Behandlung mit einem im Handel erhältlichen Kupferpräparat durchzuführen. Nur bei starkem Befall und unter Beachtung behördlicher Vorschriften kann im Folgefrühjahr, unmittelbar nach Beginn des Austriebs, eine Fungizid-Behandlung vorgenommen werden. Der Handel verfügt allerdings nicht über ein explizit gegen diese Pilzkrankheit zugelassenes Mittel. Einige zulässige Präparate gegen andere Pilzerkrankungen besitzen jedoch Nebenwirkungen, die auch für diese Pilzart genutzt werden können.

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Die Sortenvielfalt der Kirschlorbeere

Bei der Bepflanzung des eignen Gartens ist es wichtig, die Sträucher oder Hecken regelmäßig zurück zuschneiden, da die Kirschlorbeere sehr wuchsfreudig ist. Da die Artenvielfalt für die Lorbeerkirsche umfangreich ist, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Sorten. Alle Pflanzen vertragen sowohl einen sonnigen, als auch einen schattigen Platz.

Die „Causacia“ wird, wenn man sie nicht regelmäßig zurück schneidet bis zu drei Meter groß. Kennzeichnend ist, dass sie viele Blüten trägt und die Blätter bis zu 18 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit werden. Diese Sorte eignet sich besonders gut für eine Heckenbepflanzung.

Die Lorrbeerkirsche „Anbri“, besser unter dem Namen „Etna“ bekannt, erkennt man an seiner rötlichen Färbung der Blätter beim Austrieb. Sie wird bis zu zwei Meter hoch und zählt zu den widerstandsfähigsten Sorten.

Die wohl beste Heckenpflanze ist die Sorte „Herbergii“. Sie wächst nicht zu sehr in die Breite, ist widerstandsfähig und bietet einen guten Sichtschutz, da sie einen besonders dichten Wuchs aufweist. Die Blätter sind fünf Zentimeter breit und werden bis zu 15 Meter lang.

Als idealer Bodendecker hat sich die Sorte „Prunus laurocerasus“ erwiesen. Auch als „Grüner Teppich“ bezeichnet wird diese Lorbeerkirsche nur bis zu 50 Zentimeter hoch und wächst, bei einem regelmäßigen Schnitt, besonders gleichmäßig und dicht. Treppenwangen oder Böschungen können so auch großflächig und unkompliziert begrünt werden.

Wer einen niedrigen Strauch mit breiterem Wuchs bevorzugt, sollte auf die Sorte „Otto Lyken“ zurückgreifen. Sie wird nur etwa anderthalb Meter hoch, dafür aber bis zu drei Meter breit. Sie eignet sich besonders gut für besonders kalte Winterregionen. Sie ist allgemein sehr widerstandsfähig und verträgt auch trockene und schattige Plätze sehr gut. Kennzeichnend für die „Otto Lyken“ ist, dass sie eine besonders reiche Blüte und Nachblüte im Herbst trägt.

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Kirschlorbeer in der Gartengestaltung

Die weißen, traubenförmigen Blüten der Kirschlorbeere haben nicht nur einen schönen Anblick, sie riechen auch noch sehr angenehm. Die Pflanze ist in über 20 verschiedenen Sorten erhältlich, die sich in ihrem Wachstum, Größe, Blätter und Winterfestigkeit unterscheiden.

Die meisten Sorten sind frostfest, doch bei sehr strengen Temperaturen von unter -20 Grad Celsius kann es schon einmal passieren, dass Blätter und teilweise auch die Äste absterben. Im darauf folgendem Frühjahr bilden sich diese aber meist nach.

Aufgrund seiner Eigenschaften wird der Kirschlorbeer sehr gerne in der Landschaftsarchitektur verwendet. Üblicherweise nutzt man ihn wegen seinem dichten Bewuchs als Sichtschutz in Form einer Hecke, doch mit der Lorbeerkirsche kann man weitaus mehr anstellen. Seine immergrüne Gestalt lässt sich wunderbar mit anderen Pflanzen im Garten kombinieren, sodass ein farbenprächtiges Gesamtbild entsteht.

Hierzu eignen sich zum einen Rosen, oder viele andere Blumen, aber auch eine Eibe macht sich gut in der Nähe eines Kirschlorbeers. Auch Dauerblüher wie die Polsterglockenblume oder der Storchschnabel ergeben ein schönes Bild als Unterpflanzung.

Durch seine immergrüne Blätter und seine schönen, weißen Blüten kann man die Lorbeerkirsche in vielen verschiedenen Kombinationen mit anderen Blumen und Sträuchern in seinem Garten anpflanzen und verzieren. Im Handel gibt es eine besondere Variation des Strauchs, die mehr nach einem Baum aussieht. Diese Richtung der Lorbeerkirsche ist allgemein als Kirschlorbeer-Stämmchen erhältlich. Das sind lange, kahle “Baum”-Stämmchen die nur an der Spitze Blätter und Blüten entwickeln.

Mittlerweile gibt es aber auch kleinwüchsige Sorten, die dazu eingesetzt werden, den Boden abzudecken. Es ist sicherlich etwas besonderes einen Kirschlorbeerteppich in seinem Garten zu haben. Durch Züchtungen ist mittlerweile eine noch viel größere Vielfalt geboren. So gibt es neben den oben genannten Variationen noch viele weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine spezielle Blattfärbung. Das macht sie als Designelement in der Landschaftsarchitektur zusätzlich interessant.

Die Kübelpflanzen kann man ebenfalls in stockdunklen Räumen überwintern, wenn die Temperaturen so niedrig sind.

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Steckbrief der Kirschlorbeere

Die Kirschlorbeere (prunus laurocerasus) kann bis zu 7 Meter hoch werden und ist ein immergrüner Strauch der zur Gattung der Rosengewächse gehört. Die Sträucher des Kirschlorbeers wachsen 2 – 4 m in die Höhe. An ca. 12 cm langen Trauben befinden sich die etwa 8 mm große Blüten. Sie sind schneeweiß, duften stark und erscheinen von April bis Mai. Mit etwas Glück kann man sich auch im September noch an ihnen erfreuen.

Von August bis zum Herbst, reifen dann die haselnussgroßen Beeren (die eine starke Ähnlichkeit mit der Kirsche haben). Ihre anfänglich dunkelrote Farbe reift nach und nach zu einem tiefen Blauschwarz. Wie Kirschen enthalten auch diese Beeren einen Steinkern.

Neben der Zierpflanze hat die Kirschlorbeere auch weitere nützliche Eigenschaften.

Anfang des 21. Jahrhundert entdeckte man die Fähigkeit der Blätter durch ihren hohen Blausäureanteil organische Materialien geschmeidig zu machen. Getrocknete Insekten können so beispielsweise wieder beweglich gemacht werden. Diese Methode wurde 1990 von Klaus Wechsler wiederentdeckt.

In der Türkei ist die Kirschlorbeere wegen ihren Früchten kultiviert. Dort werden die Früchte als Trockenfrüchte verzehrt. Mit dem Fruchtfleisch können Marmelade oder Gelee hergestellt werden. (Durch das Kochen werden die Blausäureverbindungen zerstört.)

Amseln die sehr gerne die Beeren essen und sie dann in der freien Natur wieder ausstreuen sorgen für neue Standorte der Pflanze. Für andere Tiere ist diese Pflanze allerdings giftig. Dies betrifft Pferde, Rinder und Schweine, aber auch Katzen, Hunden, Nagetiere und andere Vögel.

Die Blätter und der Samen der Pflanze enthalten blausäurehaltige Glycoside. Eine Gefahr besteht dabei für Kinder, wenn sie den Samen und die Blätter kauen und somit die blausäurehaltigen Glycoside freigesetzt werden. Das Fruchtfleisch ist aber nahezu giftfrei. Die Vergiftung wird durch Übelkeit und Erbrechen deutlich, sowie durch Brennen im Mundraum und eine Reizung des Magen – Darmtraktes. Somit ist Vorsicht für Sie und ihre Kinder geboten, wenn Sie Kirschlorbeer im Garten haben.

Trotz ihrer unter anderem toxischen Wirkung, hat die Kirschlorbeere einen Platz in der Naturheilkunde gefunden.

Seit dem 18. Jahrhundert wird die Pflanze gegen Krampfzustände, Keuchhusten, Asthma und Gallen-Nierensteinkoliken angewendet. Auch als Spasmolytikum wurde die Kirschlorbeere gegen Epilepsie, Muskelkrämpfe, Kinnkrämpfe, Magenkrämpfe, Lähmungen und Apoplex angewandt.

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Der weite Weg der Kirschlorbeere

Die Kirschlorbeere (Prunus laurocerasus) hat ihren Ursprung in Anatolien, dem Kaukasus und Nord-Iran. Ihre Vorliebe für schattige und feuchte Standorte macht sie wiederstandsfähig und erklärt ihre rasche Ausbreitung gerade in Wäldern als Unterwuchs. Da die Lorbeer-Kirsche ursprünglich eine Waldpflanze ist, kommt sie auf freien Flächen auf natürliche Weise nicht vor. Allerdings wächst sie auch in sehr bergiger Lage von 1600m bis 2300m.

Die Ausbreitung der Lorbeer-Kirsche bis nach Deutschland wurde vom Menschen beeinflusst. Der französische Naturforscher Pierre Belou hat die Pflanze im Jahre 1556 in Frankreich eingeführt. Er hat die Pflanze bei dem Reisen gefunden. Dadurch breitete sich die Pflanze in England, Deutschland, Italien und in der Schweiz aus. Nur in Großbritannien und Irland wurden auch Wildbestände festgestellt.

Durch die milderen Winter ist eine Zunahme der Kirschlorbeerbestände zu vermerken. Gerade im Unterholz der Wälder gilt sie als Verdrängungsfaktor für die heimische Vegetation, wird aber noch nicht als schädlich eingestuft. In kleinen Gärten empfiehlt sich die Lorbeer-Kirsche nicht als Zierpflanze, da sie sich durch Selbstaussaat schnell verbreiten kann und somit viel Raum einnimmt.

Hierzulande wird die Kirschlorbeere gerne als Hecke verwendet und dient der Gestaltung von Gärten oder Parks. Auch für einen Sichtschutz bietet sich dieses Gewächs sehr gut an. Die Kirschlorbeere kann aber weitaus mehr und wird sogar in der Medizin eingesetzt. Dazu im nächsten Blog-Eintrag mehr.

Hier noch eine grobe Karte, damit man sich die Herkunft der Kirschlorbeere auch geographisch vorstellen kann.

Anatolien, Kaukasus, Nord-Iran

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